Erster vierteljährlich erscheinender Newsletter rund um systemische Forschung
Seit gut einem Jahr ist www.systemisch-forschen.de, die Internetplattform für systemische Forschung im deutschsprachigen Raum mit Diskussionsforum, News und Infos, nun schon erfolgreich online – und die Anzahl der Aufrufe steigt monatlich weiter an. Deshalb denken wir, dass dies ein guter Zeitpunkt ist, die Plattform nun durch einen Newsletter zu ergänzen. Dieser Newsletter soll über aktuelle Termine und wichtige Publikationen zu systemischer Forschung sowie über neue Aktivitäten auf www.systemisch-forschen.de informieren. Hierzu haben wir in unseren systemischen Forschungsszenekontexten Email-Adressen gesammelt. Falls Sie den Newsletter www.systemisch-forschen.de nicht mehr erhalten möchten, haben Sie jederzeit die Möglichkeit, sich abzumelden. Klicken Sie hierfür auf den Link am Ende dieser Nachricht.
Neue „Tools“ auf www.systemisch-forschen.de: Aufbau einer Literaturdatenbank, Einstellen eigener Publikationen und Vorstellung neuer Publikationen
Wir bauen auf www.systemisch-forschen.de eine Datenbank mit systemischer Forschungsliteratur auf. Hierzu haben wir auf die Struktur einer bereits vorhandenen Möglichkeit der Literaturrecherche zu systemisch-familientherapeutischer Forschung bei unseren englischen Freunden vom Family Therapy and Systemic Research Centre, das an der University of East London angesiedelt ist, zurückgegriffen, die eine ähnliche Internetseite wie www.systemisch-forschen.de für den angelsächsischen Raum betreiben: http://www.uel-ftsrc.org: Wir möchten mittelfristig eine Kompatibilität der beiden Literaturdatenbanken herstellen. Sie haben die Möglichkeit, Literatur zu systemischer Forschung einzustellen, die Ihnen relevant erscheint. Hierzu möchten wir Sie hier herzlich einladen. Auch sind wir für Anregungen und Veränderungsvorschläge zur Datenbank dankbar (redaktion@systemisch-forschen.de), da wir diese noch etwas für die deutschsprachige systemische Forschungsszene passender gestalten möchten.
Auch haben Sie die Möglichkeit, eigene forschungsbezogene Publikationen, für die die Nutzungsrechte bei Ihnen liegen, uns zuzusenden (redaktion@systemisch-forschen.de): Wir stellen diese dann in die Literaturdatenbank ein.
Zudem werden wir in regelmäßigen Abständen über neue und auch schon ältere Bücher und Artikel zu systemischer Forschung, die uns relevant erscheinen, in Form kleiner Rezensionen berichten: http://www.systemisch-forschen.de/buchbesprechungen
nach oben 
Summer School “Human Change Processes” 19.-23. Juli 2010 in Kloster Seeon
Unter der Leitung des renommierten systemwissenschaftlich orientierten Psychotherapieforschers Professor Günter Schiepek wird bereits zum dritten Mal eine Summer School im schönen Kloster Seeon in Oberbayern veranstaltet. Im Mittelpunkt der Tagung wird sicherlich wieder u.a. das von Schiepek entwickelte Synergetische Navigationssystem (SNS) stehen. Das SNS ist ein innovatives systemwissenschaftliches Forschungskonzept, das in sämtlichen psychosozialen Praxisfeldern einsetzbar ist und es dort erlaubt, Daten in real time zu erheben und zurückzumelden. Systemischen Forschungsansätzen, wie diesen, gehört sicherlich die Zukunft. Wer sich hierzu eingehend informieren möchte, dem sei die Summer School wärmstens empfohlen:
Ankündigung auf http://www.systemisch-forschen.de/node/186 mit einem Flyer zur Summer School 2010
Bericht zur Summer School 2009 auf http://www.systemisch-forschen.de/node/155
nach oben 
16. Herbstakademie "Selbstorganisation von Wissenschaft" 11.-13.10.2010 in Jena
Die Herbstakademie ist eine nun schon zum 16sten Mal veranstaltete systemwissenschaftliche interdisziplinäre Fachtagung mit hochkarätigen Referenten. Auch wenn die Thematiken der Herbstakademien sich ab und an nicht direkt auf Therapie und Beratung beziehen, so stellen sie für jeden Praktiker eine hervorragende Möglichkeit auf höchsten Niveau dar, sich in systemischem Denken und Verstehen zu schulen und zu schärfen. Die 16. Herbstakademie, veranstaltet von Professor Ewald Johannes Brunner, Karsten Kenklies und Professor Wolfgang Tschacher, befasst sich schwerpunktmäßig mit dem System Wissenschaft aus der Perspektive der Selbstorganisationstheorie. Wissenschaft ist in ihren verschiedenen Ausprägungen ein sich selbst organisierendes System: Sowohl die Entwicklung zu Einzelwissenschaften als auch der Wissenschaftsbetrieb als solcher beruhen auf Selbstorganisationsprozessen und entwickeln Eigendynamiken. Diese sind in entsprechenden "Musterbildungsprozessen" erkennbar. Sie sollen auf der Tagung aus dem Blickwinkel einzelner Akteure des Wissenschaftsbetriebs und aus der Perspektive verschiedener Wissenschaftstraditionen historisch und systematisch betrachtet und analysiert werden.
Ankündigung auf http://www.systemisch-forschen.de/node/243
http://www2.uni-jena.de/erzwiss/herbstakademie_2010/
nach oben 
Positionsbestimmung zu systemischer Forschung von Günter Schiepek – und Kommentar dazu von Jochen Schweitzer
In der Ausgabe 53/1 (Heft Januar 2010) der Zeitschrift FAMILIENDYNAMIK ist ein sehr lesenswerter Artikel von Professor Günter Schiepek zur Frage, was aus seiner Sicht wesentliche Merkmale systemischer Forschung sind, erschienen (www.familiendynamik.de). Angeregt wurde Günter Schiepek zu dieser Positionsbestimmung durch Statements und Definitionsvorschlägen zum Gegenstandsbereich systemische Forschung auf www.systemisch-forschen.de: http://www.systemisch-forschen.de/was_ist_systemische_forschung. Zu dieser Positionsbestimmung ist inzwischen auch in der Ausgabe 53/2 (Heft April 2010) der Zeitschrift FAMILIENDYNAMIK ein interessanter Kommentar von Professor Jochen Schweitzer erschienen.
nach oben 
„Unterschiede, die Unterschiede machen!“: Wissenschaftliche Jahrestagung der DGSF 15. - 17. 09. 2011 in Bremen mit systemischem Forschungskolloquium
„Unterschiede, die Unterschiede machen!“ so lautet das bekanntlich von dem großen Gregory Bateson entliehene Motto der wissenschaftlichen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF), die vom 15.-17.09.2011 im Congress Centrum Bremen stattfinden wird. Thematisch wird es um „Vielfalt und Diversität (in) systemischer Praxis“, so der Untertitel der Tagung, gehen. Es werden folgende Aspekte beleuchtet:
- Die Vielfalt systemischer Anwendungsfelder und Methoden
- Geld regiert die Welt!: Jugendhilfe und Coaching: Arbeit mit Verlieren und Gewinnern?
- Männer und Frauen in systemischer Therapie und Beratung
- Sehnsucht Familie und Diversität der Familienformen
- Systemische Arbeit im Kontext kultureller Unterschiede
- Jung und alt aus systemischer Perspektive
Auch wenn die Tagung einen starken Praxis- und Anwendungsbezug haben wird, soll systemische Forschung nicht zu kurz kommen: Es wird, wie es Tradition der DGSF Jahrestagungen ist, wieder ein Forschungskolloquium stattfinden, wo systemische Forscher ihre Arbeiten und Projekte mit einen großen Publikum von meist systemischen Praktikern diskutieren können – eine spannende Herausforderung für beide Seiten: Forscher und Praktiker. Die Tagung wird veranstaltet in Kooperation von "Ochs und Orban: Institut für systemisches Arbeiten (www.ochsundorban.de) und Forschen" sowie dem MEG Rottweil (www.meg-rottweil.de).
Anmeldung zur Tagung bitte per Email an: Andy@dhg-rottweil.de
nach oben 
|